In 4 Schritten zu weniger abgebrochenen Warenkörben

Laut dem Shopify Blog werden 75 Prozent aller Warenkörbe vor dem erfolgreichen Kauf abgebrochen. Diese Umsatzeinbußen werden durch verschiedene Gründe hervorgerufen (nicht kommunizierte Versandkosten, zu wenig Trust Elemente, Ablenkung).

Kein Grund zur Sorge. Um diesem Verlust entgegenzusteuern, muss auf der einen Seite die Kauferfahrung verbessert werden, auf der anderen Seite kann man die Conversion Rate auch durch Abandoned Cart E-Mails erhöhen. Was man darüber wissen sollte und wie man diese einsetzt, zeigen wir im heutigen Beitrag:

Was ist jetzt eine Abandoned Cart E-Mail                                                                                                                                                                      Ein User startet den Checkout, wenn er dann die Informationen im ersten Schritt ausfüllt und zum Payment / Shipping weiter klickt. Wird in allen gängigen E-MailTools ein “Started Checkout” Event verzeichnet.

Wenn ein User jetzt die Bestellung nicht abschließt, kann eine Abandoned Cart E-Mail versendet werden. 

Anmerkung: Abandoned Cart E-Mails können nur bei einem multi-step Checkout verwendet werden, da die persönlichen Daten zwischendurch schon gespeichert werden müssen.

Ist das GDPR konform?

Hier möchten wir auf die Empfehlung von Klaviyo hinweisen: 

“The answer to this one is not entirely clear; however, many organizations take the view that you can still send abandoned cart emails without explicit consent for marketing communications under the basis of legitimate interest. You may be able to consider an abandoned cart email as a communication relevant to the explicit intent to complete a transaction with your business. Other triggered emails, like browse abandonment and winbacks, on the other hand, may not be permissible unless customers have previously consented to receive marketing emails from you in a GDPR compliant fashion.

That said, the applicability of legitimate interests or any other legal basis will depend on the particular circumstances, including, for example, the number and frequency of emails and the amount of time that has elapsed since the cart was abandoned. We strongly recommend you consult with your legal team about your email campaigns to confirm they are compliant with applicable law.”

Quelle: https://help.klaviyo.com/hc/en-us/articles/360003211651-Frequently-Asked-Questions-About-GDPR#is-an-abandoned-cart-email-gdpr-compliant-10

Anmerkung: Es kann in Klaviyo eine Änderung vorgenommen werden, damit Abandoned Cart E-Mails nur an Besteller bzw. Personen mit einem aufrechten Double Opt in versendet werden.

Wie erstelle ich in Klaviyo einen Abandoned Cart Flow?
Unter Flows > Create Flow > Flow Library findest du verschiedene Vorlagen

Wähle den “Abandoned Cart Reminder Standard” aus:

Der Trigger ist wie folgt aufgebaut: WENN der User den Checkout startet, dann landet er in diesem Flow, SOBALD er eine Order platziert, fällt er aus diesem Flow raus. Jetzt empfiehlt Klaviyo 2 Abandoned Cart E-Mails zu versenden.

Wichtig ist, dass du dich informierst in welchen Zeitintervallen dein Shopsystem mit Klaviyo synct. Plane dann mit dem ersten delay immer eine Reserve ein, sonst könnte es passieren, dass Personen eine Warenkorbabbruch E-Mail erhalten, obwohl sie die Bestellung schon abgeschlossen haben.

Hier sind die sync Intervalle von den verschiedenen Shopsystem aufgelistet:
https://help.klaviyo.com/hc/en-us/articles/115005253208-How-Often-Integrations-Sync

Wie sollte der Inhalt von meinen E-Mails aussehen?                    
Im ersten Schritt solltest du die dynamischen Elemente aus der Klaviyo Vorlage speichern, bevor du das E-Mail Template durch dein eigenes ersetzt. Dazu einfach über das entsprechende Element hovern und mittels “Stern” Icon speichern:

Damit kannst du dann das “default Template” einfach ersetzen und die gespeicherten Elemente einfügen.

Auf inhaltlicher Ebene empfehlen wir, in der ersten E-Mail keinen Gutschein einzufügen, sondern rein auf Vorteile und den “vergessenen” Warenkorb einzugehen. Verschiedene Studien haben dargestellt, dass einer der häufigsten Gründe für einen abgebrochenen Warenkorb Ablenkung und andere Tätigkeiten waren.

In einer zweiten E-Mail würde es sich hingegen sehr gut anbieten, nach z.b. 24h eine versandkostenfreie Bestellung anzubieten oder einen prozentualen Gutschein. Wichtig ist nur, dass man diese Rabatte limitiert und der User diese nur einmal erhält, sonst besteht die Gefahr, dass du dir Rabatt Monster erziehst. Das bedeutet, dass sie etwas in den Warenkorb packen und dann auf den Gutschein warten.

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